Mittwoch, 15. Juni 2011

Die Sache mit der professionellen Hilfe

Vorab, eines ist schonmal klar! Es gibt zu viele kranke Menschen besonders mit psychischen Störungen und es gibt viel zu wenig Ärzte um all den Menschen helfen zu können.

1te Geschichte
Viele von euch haben in ihren Kommentaren etwas von professioneller Hilfe verlauten lassen, hiermit möchte ich mich mal dazu äußern. Auch ich habe vor einiger Zeit den Schritt gewagt und habe/wollte mir professionelle Hilfe suchen. Eines morgens wachte ich auf, nahm mein Handy und machte ein Foto von meinem Körper und alles was mir einfiel zu diesem Bild, abartig, ich sehe aus wie ein Hungerhaken. Wie jemand der im Kz lebte. :(
Ich wusste das ich was ändern musste um weiter leben zu können. Um wieder richtig arbeiten gehen zu können, um meine Knochen, Organe, Haare, Haut und Zähne erhalten zu können. Ich wusste es !
Also ab zu meinem Hausarzt ihm alles erzählt, Überweisung bekommen zum Psychologen. 4 Monate auf den Termin gewartet... dann war es soweit. 1 Vorgespräch in dem Gründe warum wieso weshalb gesucht wurden. Löchernde Fragen... Fragen die ins schwarze trafen.. die so sehr gesessen haben.. das ich nichtmal mehr schlucken konnte. Ein dicker fetter Kloß steckte mir im Hals, die Augen füllten sich mit Tränen und es brach herraus... nach 1 Stunde Gespräch und 1000 von Fragezeichen im Kopf, aufgerissene Wunden (bildlich gesprochen) .. war das einzige was die Ärztin sagte: "Wir haben viele Patienten und ich kann sie erstmal nur auf die Warteliste setzen, diese beträgt ca. 1 1/2 Jahre!"
Ich dachte ich höre nicht richtig ! 1 1/2 Jahre ? Bis dahin kann sich alles ändern ? Ich könnte tot sein ? An der Dialyse hängen, Magensonde haben etc. das ist eine Ewigkeit.
Okay Niedergeschmettert von der Aussage trottete ich nach Hause... und viel wieder in ein tiefes Loch...

2te Geschichte
Okay Klinikaufenthalt kam in Frage, Antrag stellen bei der Krankenversicherung, Rententräger... Rennerein, das ganze 4 Monate lang. Ich musste zu einem Gutachter etc. brauchte Einweisungen, wurde von Arzt zu Arzt geschickt.. Kliniken schickten mich hin und her durch ganz Deutschland. (auch wenn es nur per Telefon war oder auf de, Postweg) Bei jeder Klinik wurden mir am Telefon auch solche Fragen gestellt wie die Psychologin mich schon fragte, wieder Tränen, Verzweiflung, Wunden die wieder aufrissen wurden. Die endlosen Fragen, warum, weswegen, wie geht es ihnen damit, was ist passiert... kennen sie den Grund ? etc.
Und jedes mal dachte ich mir: Ey, hallo wenn ich wüsste was, warum, wieso, weshalb dann bräuchte ich keine Hilfe verdammt !!!
Am Ende des Telefonats kam dann bei 3!!! Kliniken: der Fall bei ihnen ist zu kompliziert, weil bei ihnen nicht nur die Magersucht das Problem ist. Sie zerstören ihren Körper auch noch auf anderen Wege!
Ach ist nen Ding ! Boah war ich jedes mal sauer!
Dann fand sich eine Klinik nach weiteren 3 Monaten... und ich wollte zwischenzeitlich schon ein paar mal aufgeben, es einfach so hinnehmen wie es ist.
Wieder ein Gespräch am Telefon gehabt, Unterlagen wurden wieder zugeschickt, wieder alles ausfüllen, (und das musste ich bei jeder Klinik machen) wieder Gutachten von Ärzten beifügen..
Dann kam die Anmeldebestätigung UND die Nachricht das ich auf der Warteliste vermerkt wurde, ich könnte ca. in 4 Monaten mit einer Aufnahme rechnen, ich bekäme 5-7 Tage vorher Bescheid wann es losgeht.
WTF ?! Sage ich da nur !!
Als ich dann den Tag der Einweisung erfuhr brach meine Welt erneut zusammen! In den ganzen vergangenen Monaten ist viel passiert, mir brachen die Zähne weg und die mussten erst gemacht werden weil, mit kaputten Zähnen ist essen was schlecht. Und Zack war alles für den Po. Nachdem meine Zähne wieder IO waren wollte ich nicht mehr in eine Klinik, der Wille war nicht mehr da und ich hatte mich mit der Krankheit irgendwie abgefunden.

Ca. 1 Jahr später fasste ich erneut den Entschluss mir Hilfe zu suchen, aber ich wollte in keine Klinik also wieder Psychologe, wieder eine Überweisung geholt, wieder Rumtelefoniert, Termin gemacht aber erst in 3 Monaten. Okay ich warte... (mir blieb ja auch nichts anderes übrig)
Die 3 Monate waren nun rum und ich musste Anfang Juni 2011 zu dem Arzt ... okay mein Kopf spielte verrückt.. es ist unheimlich schwer... das kann man sich kaum vorstellen.
Ich saß im Warteraum..spielte an meinen zerschundenen Armen rum, um von meiner Nervosität abzulenken...dann rief sie mich auf... meine Knie waren weich und zitterten.. ich betrat den Raum und gab der Ärztin die ganzen Unterlagen die ich von Ärzten in den vergangenen Jahren, Monaten gesammelt hatte.
Dann hat sie mit mir kurz gesprochen, wieder diese Fragen... und es kamen (nur) zwei Sachen bei raus!! Sie wollte mir Antidepressiva verschreiben ! (JA nee is klar wa ?Dankend abgelehnt) und das sie mir nicht helfen könne, ich soll in eine Klinik gehen und meine Lehre, für die ich mir echt den Ars** aufgerissen hatte die zu bekommen sausen lassen ! Ich dachte ich höre nicht richtig!
Das war das einzige was sie mir sagte. Sie kann mir nicht helfen! 
Das Ende vom Lied 3 Monate umsonst gewartet ! Wieder ein Griff ins KLO !
So viel zum Thema professionelle Hilfe !

Das war nur ein kleiner Einblick dazu wie es wirklich ist. Ich habe schon versucht mich kurzzuhalten.
Verzeiht die langen Posts, es ist recht schwierig sowas zu erklären mit wenigen Worten.

Dienstag, 14. Juni 2011

Meine "Diät" die mir den Kopf zerballert

Momentan geht es mir wirklich gar nicht gut vom Kopf her. Die Krankheit hat mich mal wieder voll im Griff. Lange konnte ich mich dagegen wehren und wiedersetzen aber nun scheint alles mal wieder gebrochen zu sein.
Meine Gedanken machen mich fertig, ich schau in den Spiegel und könnte nur kotzen, alles an mir wirkt fett. aufgedunsen, einfach ekelhaft. Jede versehentliche Berührung an meinem eigenen Körper lässt es mir eiskalt den Rücken runterlaufen. Ich fühle mich unwohl denke die ganze Welt starrt mich an, es macht mich echt fertig.

Dann kommt noch dazu das die Sommer- Grillzeit anfängt, überall wird gegrillt, wird eingeladen etc.
Es ist unglaublich schwer und die 'gute' Stimme im Kopf sagt: "Hach könnte ich nicht einfach gesund sein und mitessen? Damals ging es doch auch und du warst nie dick gewesen..."
1000000 von Gedanken im Kopf und man kann sie nicht ausdrücken. Gefühle überschlagen sich... Das Atmen fällt schwer, durchatmen schon lange nicht mehr möglich.
Die Tränen steigen einem ständig in die Augen, und man pustet sich selbst in die Augen damit die Tränen nicht laufen, und schluckt, versucht zu atmen und alles nur damit man den Kummer wieder runterschluckt, versucht stark zu sein, stark zu bleiben.
Man fühlt sich unverstanden von der Welt, der Familie, Freunden, dem Freund, einfach von jedem. Es tut weh ! Es tut weh zu merken das man alleine ist.
Und all das nur, weil man das essen 'aufgegeben' hat.. Man stellt sich vor den Spiegel und fragt sich: ist es das Wert ? Gleichzeitig sagt die Stimme im Kopf: sieh dich an, du bist schwabbelig, ekelhaft, du bist nichts... so kannst du dich nicht zeigen. Nimm ab Fetti !!

100 von Plänen macht man im Kopf wie man schnell wieder einige Kilo runter bekommt. Der Körper vollkommen geschwächt von der Wärme, Sonne etc. aber man hört nicht auf. Der Blutdruck im Keller und die ständige Angst das sich Oberschenkel berühren beim laufen... Die Einbildung oder auch Wahrheit (keine Ahnung was es nun ist) das die Hose enger sitzt, zwickt, die Shirts mich dicker machen.. zerfi***n einem den Kopf.

Und in ruhigen Momenten wünscht man sich und betet, lieber Gott lass mich wieder gesund sein, leben, lass mich essen, lass mich frei sein...
Aber sie lässt mich nicht, ein Blick in den Spiegel eine Berührung am Körper und da ist sie wieder, die Stimme im Kopf die sagt: Siehst du, genau deshalb darfst du nicht gesund sein, sie dich doch an ... du bist ekelhaft!!

Und wenn mir welche erzählen das das keine Krankheit ist oder alles nur gespinne, dann wünsche ich mir sie würden auch nur 2-3 Tage mal mit mir tauschen und dann frage ich sie danach wie es ihnen geht.

Ich möchte mich auch wohlfühlen in meinem Körper mich so akzeptieren wie ich bin...aber sie lässt mich nicht. Und all das nur, weil ich damals mit so einer scheiß Diät anfing !!

Wie man sieht ist nichts davon toll, außer die anfängliche Anerkennung die man damals bekam als man ein paar Kilo abnahm..

Montag, 13. Juni 2011

Die fünfte Woche


In dieser Woche gab es weder Probleme mit dem Trinken, noch mit dem Essen der Punkte!!!!

Diese Woche und wohl auch die folgenden Wochen werden einen anderen Schwerpunkt haben. Wie schaffe ich es die Punktezahl, die ich essen soll, durch 3 zu teilen. Klingt einfach oder 60 durch 3 ist 20.

Wo liegt das Problem ???

Um zu verhindern das mein Blutzuckerspiegel noch höher steigt, darf ich nur 3 mal am Tag essen. Ergo muss ich mich auf 3 Hauptmahlzeiten beschränken. Das spielen mit den Punkten wird nun schwieriger, denn wenn ich sonst wusste, dass ich abends Essen gehe, gabs halt tagsüber wenig Punkte. Hatte man zwischendrin ein Hungergefühl, wurde eben Punktelos gegessen, sprich Gemüse oder Obst. Eben das geht jetzt nicht mehr !!!!

Klare Vorgabe vom Arzt: 3 mal am Tag essen! Zwischen den Mahlzeiten mindestens 5 Stunden Pause! Also z.B. 8 Uhr Frühstück, 13 Uhr Mittag und 18 Uhr Abendessen.

Auch damit habe ich eigentlich kein Problem. Da es aber Vorgaben bei Weigth Watchers gibt, was die Menge von Obst und Gemüse, sowie Fetten und Calcium angeht, muss ich die Punkte und die Volumen der Mahlzeiten noch auspendeln.

Wie es damit vorrangeht schreibe ich Euch dann in der nächsten Zeit.

Erfolg trotz Umstellung der Mahlzeiten sind zwar "nur" 200g aber immerhin abgenommen!




Donnerstag, 9. Juni 2011

Points Calculator


Hier ist mein Freund und Helfer. Der ProPoints Calculator.



Mit diesem Gerät kann ich all meine Punkte berechnen und verwalten.
Wenn ein Produkt nicht im "Einkaufsführer" steht, habe ich die Möglichkeit, die Punkte anhand der Angaben auf der Verpackung, zu berechnen. Aber der Reihe nach.

Das Gerät ist 10cm x 6cm x 1cm groß und wiegt 67g. Damit ist Der Calculator halb so schwer wie ein iPhone, passt in jede Hosentasche und ist auch robust genug um das zu überleben.

Seine Funktionen in der Übersicht:

  • tägliche Points berechnen für Abnahme und Erhaltung
  • Points Werte von Produkten berechnen
  • Wochenextra verwalten
  • tägliche Pointszahl verwalten


Zunächst richtet man das Gerät einmal ein. Angabe von Gewicht,Größe und Geschlecht. Dann noch angeben, ob man Abnehmen oder Gewicht halten will - und fertig.

Jetzt habe ich die Möglichkeit meine täglichen Points abzurechnen. Entweder ich kenne die Pointswerte, dann ziehe ich den Wert direkt über die Taste USE ab. Oder ich kenne den Wert nicht berechne ihn und dann fragt mich der Calculator, ob ich die Punkte verwenden will.

Über die Taste L kann ich mir die restlichen Punkte für den Tag anzeigen lassen. Über die Taste ND kann ich einen neuen Tag beginnen oder eine neue Woche.



Zu Beginn einer neuen Woche fragt mich der Calculator wieder nach dem Gewicht und zusätzlich noch einmal, ob ich abnehmen oder halten will.

Ich finde, dass es einfacher nicht geht um die Punkte zu verwalten. Selbst wenn man keine Treffen mehr besucht oder das Internetportal nicht mehr nutzt, habe ich immer einen Begleiter, der sich mit allen Formeln auskennt.

Preis des Gerätes etwa 20€ im Versand von WW erhältlich.

Im Gegensatz zum "Einkaufsführer habe ich hier ein sehr kleines und leichtes Gerät, mit dem ich beim Einkaufen direkt die Punkte pro Portion oder 100g berechnen kann.

In einigen Posts bin ich schon gefragt worden, warum ich mir nicht die Formeln besorge. Ganz ehrlich muss ich sagen stetig einen Block und Stift, sowie Taschenrechner beim Einkauf dabei zu haben, ist in meinen Augen aufwendiger als dieses Gerät zu benutzen.




Mittwoch, 8. Juni 2011

... Sindy's liebstes Frühstück ...



Ohne Frühstück! Ohne mich!


Um meinen Kreislauf in Schwung zu bekommen, benötigt mein Körper nach dem Aufstehen immer sofort ein leckeres Frühstück.

Am Liebsten bestehend aus, z.B.

  • Vollkorn- Brot oder Brötchen
  • Frischkäse oder Schinken als Belag
  • frisches Obst (Erdbeeren, Pfirsiche, Nektarinen, Äpfel)
  • Joghurt


Mein gestriges Frühstück sah beispielsweise so aus :)




Was esst IHR immer zum Frühstück ? ? ?





Dienstag, 7. Juni 2011

[DEMO] Damit wird alles klein...


... Die Küchenreibe von Fackelmann. Sie ist zwar nicht die Größte, aber sie soll ja auch nur für Käse, Gewürze etc sein.


Ich habe den Knoblauch mit der Reibe frisch gerieben und unter ein Nudelgericht gemischt. Der Nachgeschmack des Knoblauch war 2 Tage noch da. Also wesentlich weniger bedarf an Zutaten für den selben Efekt. Zudem kann man eben frische Zutaten nehmen.


Auch der Restehalter hat seine Vorteile. So kann ich die Gewürze oder auch Käse bis zum letzen Rest aufreiben.



Der Restehalter ist über 2 Öffnungen einzusetzten. Er kann durch die Führungsschienen nicht herausrutschen.Bei Käse ist zu beachten das die Öffnung sehr klein ist. (4x4cm) Also man entsprechend vorschneiden sollte.Praktisch an dem Gerät ist der kleine Auffangbehälter. Gerade bei Knoblauch und Gewürzen, die dann gut portioniert werden können.



Zum Reinigen einfach unter fliessendes Wasser halten oder in die Spühlmaschine packen. Alle Teile vertragen das locker.


Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Gerät sein Geld wert ist. Der Preis liegt bei ca. 11 Euro. Fackelmann Produkte bekommt man in jedem größerem Supermarkt.Ich habe unser Gerät vom Kaufland. Durch den Restehalter wird er bei uns oft verwendet. Er ist wesentlich stabiler als billige Reiben aus Plastik und rostet nicht wie die Metallvarianten der Billigmarken. Durch seine geringe Größe ist er immer griffbereit in der Schublade, bei den Dingen des normalen Kochalltags, wie Messer etc.


Hier noch eine kleine Anwendungsdemo